Archiv der Kategorie: Was kann ich ändern?

Harald Welzer „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand“

Bildschirmfoto 2014-07-22 um 14.48.58„Wer braucht schon eine Aufforderung, selbst zu denken? Der Mensch kann gar nicht anders, könnte man meinen. Worum es in diesem Buch geht, ist das Denken außerhalb ausgetretener Pfade und jenseits vermeintlicher Sachzwänge. Wie sehr bestimmen uns der Wettbewerb, der Zeitdruck, der Markt, der Status, das Wachstumsparadigma? Nutzen wir Postindustrialisierten in unserer vergleichsweise sorgenarmen Existenz die Handlungsspielräume zur Erhaltung oder Schonung von Ressourcen? Ist es in unserem Sinne, dass Statusorientierung, Geiz und Raffgier an die Stelle von Glück und Freiheit, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit treten? Der Zukunftsforscher und Sozialpsychologe Harald Welzer wünscht sich Widerstand statt Passivität und zeigt, wie dieser aussehen könnte.“

Leseprobe: Harald Welzer – Selbst denken

 

Projektprodukt: Inwiefern ist die Ideologie des Fleischkonsums in unserer heutigen Gesellschaft verfestigt

FleischkonsumWas hat mich dazu gebracht genau dieses Produkt zu erstellen?

Ich selbst bin schon mein Leben lang Vegetarierin und daher hat mein gewähltes Thema einen wichtigen Bezug zu meinem Leben. Ich habe mich schon immer dafür interessiert, warum das Fleischessen in unserer Gesellschaft als etwas Wichtiges angesehen wird.                                          Mein Text beinhaltet eine kurze Einleitung in das Thema, zwei Fragebögen und dessen Umfrageergebnisse, einen schriftlichen Teil über Marketingstrategien der Fleischindustrie, ökonomische und ökologische Folgen des Fleischkonsums, ein hypothetisches Modell zu der Überlegung: „Was wäre wenn sich der Großteil der Menschen sich fleischlos ernähren würde“, persönliche Erfahrungen zum Thema Vegetarismus und ein Fazit mit einem Lösungsansatz.

Wie war meine Arbeitsweise?

Bei meiner Arbeitsweise bin ich so vorgegangen, dass ich zunächst zwei Fragebögen erstellte und eine Umfrage zum Thema „Inwiefern ist die Ideologie des Fleischkonsums in unserer Gesellschaft verfestigt?“ machte. Ich befragte insgesamt 60 Personen aus verschiedenen Altersklassen und an unterschiedlichen Orten. Danach folgte die Auswertung, ich bezog Hintergrundinformationen, sowie persönliche Erfahrungen mit ein. Danach konzentrierte ich mich auf die weitere schriftliche Ausarbeitung meines Textes.

Welchen Bezug das das Produkt zum Thema Postwachstum?

Ich möchte auf die Auswirkungen unseres Fleischkonsums auf unsere Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam machen. Denn die Fleischindustrie strebt einen radikalen Kurs an, nämlich den des unendlichen Wachstums, doch dies ist nachhaltig nicht möglich, in einer Welt mit begrenzten Ressourcen. Daher ist es fraglich, ob man weiterhin in Massen Fleisch produzieren sollte oder besser doch in Maßen, oder gar ganz umdenken muss, um zukünftigen Generationen nicht die Lebensgrundlage zu entziehen. Ich beziehe daher die Stellung weniger ist mehr zum Wachstumsproblem. Ich erhoffe mir bei meinem Produkt, dass die Leser neue Informationen bekommen, die zum Nachdenken anregen.

Pgw Projektarbeit

Projektprodukt: „Veganer Selbstversuch“

LauraMauryaHey Leute des Internets,

In diesem Blog werde ich meinen Selbstversuch (Mindst. 1 Monat mich Vegan zu ernähren) Dokumentieren, ich werde Bilder, Info-texte, Rezepte, Videos und einen Täglichen Plan erstellen was ich alles Gegessen habe und wie ich mich dabei fühle hochladen.

Dieser Selbstversuch hat damit begonnen das ich in der Schule gerade das Thema “Postwachstum” durchgehe und wir uns persönlich (durch ein Song, ein Selbstversuch, ein Video oder ein Tagebuch) damit auseinander setzten sollen, ich mich dazu entschieden einen Selbstversuch zu starten. Da ich persönlich sehr wenig Fleisch zu mir nehme, mich aber das Thema rund um die Ernährung, Massentierhaltung, Natur und allgemein der Veganismus interessiert habe ich mich dazu entschlossen Vegan zu werden und das mindesten 1 Monat bis Open End.

Da wir im Virtuellen Zeitalter leben hat sich mein PGW (Politik Gesellschaft Wirtschaft) Lehrer dazu entschieden das Thema “Postwachstum” auch auf einem Blog auszuarbeiten (sollte dich das auch interessieren hier die Internet-Seite):

https://mehristweniger.wordpress.com/

19-Year-Old Figured Out How To Clean Up The Pacific Ocean Garbage Patch In Just 10 Years

Boyan SlatEin tolles Beispiel, wie die Ideen eines 19 jährigen die Welt verändern könnten (und werden?).

„Global warming isn’t the only environmental nightmare that scientists are struggling to solve.

Millions of tons of plastic waste litter the world’s oceans, converging together in rotating currents called gyres and blanketing the water’s surface. On average, these gyres now hold six times more plastic than plankton by dry weight.

Fortunately, 19-year-old Boyan Slat, founder and president of The Ocean Cleanup, claims to “have invented a method to clean up almost half of the great Pacific’s garbage patch in just 10 years, using currents to [his] advantage.”“

Veganer Selbstversuch: Tag 15

Bedeutet Postwachstum Fleischverzicht oder Veganismus?
Hier mal ein Selbstversuch aus unserer Projektgruppe:

LauraMaurya

Heute war ich bei Veganz, einen Vegan Supermarkt in meiner nähe ()
und war sehr positiv überrascht.
Neben einen einfachem Einkauf und einer großen Vielfalt im Lebensmittel Sortiment konnte man auch Vegan
Putzmittel, Kleidung, Schuhe (+ Doc Martens), Kosmetik und Accessoire vorfinden.
Ganz positiv überrascht hat mich (unter anderem) das Eis Sortiment.
Man konnte nicht nur Fruchtsorbet kaufen sondern auch Milchspeise Eis.
Insgesamt gab es zu jedem tierlichen Produkt eine Vegan Alternative, welches mir das Gefühl gab auf nichts
verzichten zu müssen nur weil man sich Vegan ernährt.

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Morgens: Apfel und Hagebutte Tee

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Mittags: Wok nudeln mit Karotte, Tomate und Rosmarin

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Das eine eis war sehr fruchtig und das andere sehr Gewürzt ❤

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Abends: Soja Rinderfilets mit gedünsteten Karotten und Vegan Mayonnaise

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Geht es auch ohne Fleisch? [Arte]

Arte Vegie Sehr vieles spricht gegen die tägliche Portion Fleisch. Doch global gesehen steigt der Verbrauch – besonders in den Schwellenländern, deren Bewohner sich an den Bedürfnissen der Industrienationen orientieren. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Fleischproduktion verdoppeln. Die Nutztiere werden dann so viel pflanzliche Nahrung benötigen wie vier Milliarden Menschen. Damit ist eine Ernährungskrise vorprogrammiert. Sollten die Menschen in Zukunft lieber auf Fleisch verzichten?

Ökologischer Fußabdruck

Hier sind drei Tests mit dem man an ähnlichen – aber im Detail recht unterschiedlichen Kriterien seinen ökologischen Fussabdruck (Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen unter den heutigen Produktionsbedingungen dauerhaft zu ermöglichen) zu testen.

Brot für die Welt

Grüne Jugend

Footprint

LifeThek – shareconomy in Altona

Life ThekEin Unternehmen aus Altona möchte den Konsum verringern und verleiht Gegenstände,  statt sie zu verkaufen. Hier die Selbstdarstellung des Unternehmens:

„LifeThek funktioniert wie eine Bibliothek für ausgewählte Produkte des täglichen Lebens, die jeder leihen kann. Bei uns könnt ihr z.B. Schlitten, Bollerwagen, Spielzeug, Zelte, Beamer oder Fahrradanhänger leihen. Es macht Sinn, viele Dinge, die man nur zeitweise benötigt besser zu leihen statt kaufen. Wir geben euch den Zugang zu diesen Dingen.

LifeThek steht für grünen LifeStyle und fördert nachhaltiges privates Handeln. Mit LifeThek spart man Geld und schont Ressourcen, denn bezahlt wird nur der Nutzen eines Produktes und nicht mehr dessen Besitz und Wertverlust.

LifeThek ist Teil der Collaborative Consumption Bewegung und der neuen „Shareconomy„: also nicht immer alles gleich neu kaufen und besitzen, sondern leihen und teilen. Nach Autos, Apartments, Büchern und Fahrrädern, funktioniert das jetzt auch mit vielen Dingen des täglichen Lebens.“