Projektprodukt: „Warum kaufen wir Menschen bei Modelabel, obwohl wir über die Umstände in der Produktion informiert sind“ Ginny & Hadi“

Als Endprodukt präsentieren wir euch unsere Umfrage in Form eines Videos. Mit unserem Video haben wir versucht, jegliche Augenblicke der Passanten festzuhalten, da wir uns einige schockierende Antworten erhofft haben. Außerdem spielt der visuelle Aspekt eine große Rolle. Unseres Erachtens ist ein Video ein interessantes und sehenswertes Produkt, welches im Vergleich zu schriftlichen Ergebnissen, eine größere Aussagekraft hat. Das Thema, für welches wir uns entschieden haben ist momentan sehr aktuell: Die Arbeitsumstände in Schwellenländern. In den Nachrichten wird berichtet, dass in der Billig-Modekette Primark ein Hilferuf von Textilarbeitern aufgetaucht ist. Außerdem geben uns die Preise der billig Modelabeln zu denken: Wie kann das sein, dass ein T-Shirt 3€ kostet (nicht im Ausverkauf), obwohl es kaum die Materialkosten, Herstellungsaufwand und den Transport decken? Was halten die Kunden davon? Uns interessiert: Warum kaufen die Menschen bei Billig-Labeln, obwohl sie über die Umstände der Produktion informiert sind?

Bevor wir mit der Umfrage begonnen haben, mussten wir erst einmal gründlich zu dem Thema recherchieren. Dies hat sich als relativ einfach herausgestellt. Es gab mehrere Berichte und Dokumentationen zu den Umständen in den Schwellenländern, oder zu dem Fabrikeinsturz in Bangladesch. Auch das im Blog ,,Projekt PostWachstum´´ gepostete Video ,,Edelmarken zum Hungerlohn´´ hat sich als sehr hilfreich erwiesen, da dieses nochmal explizit die Arbeitsbedingungen in Bangladesch beleuchtet.

Unser Produkt zeigt, dass Menschen bei Billig-Labeln einkaufen, obwohl sie über die Umstände der Produktion informiert sind. Wir wollten die Passanten über die in den Schwellenländern herrschenden Arbeitsbedingungen informieren und gleichzeitig ihre Reaktionen festhalten. Bei unserer Umfrage mussten wir einigen Passanten die Umstände nochmal näher bringen, da sie nur grob über diese informiert waren. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Besserung: Die Öffentlichkeit und vor allem die Konsumenten müssen über die Arbeitsbedingungen und über die dort herrschenden Umstände informiert werden. Vor allem muss das Thema in den Medien stärker thematisiert werden. Obwohl das Produkt aus bestimmten Gründen nicht ins Internet gestellt werden darf, so hoffen wir doch, dass das Thema in der Zukunft mehrmalig thematisiert wird, um die Ausbeutung endgültig zu stoppen und das Wachstum fair zu halten

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