Sollten wir Fleisch essen? 5 Gründe Pro und Kontra

Urgeschmack „Die Diskussion um den Verzehr von Fleisch gehört zu den am hitzigsten geführten unserer Zeit. Leider wird sie meist recht einseitig und kurzsichtig geführt und militante Veganer und gleichgültige Grillfans tragen kaum zu einer gesunden Diskussionskultur bei. Das ist schade, denn offensichtlich betrifft das Thema die gesamte Menschheit: Ökologie, Ökonomie, Kultur, Ethik, Gesundheit. Unsere Zukunft hängt davon ab.“

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Ein Kommentar zu “Sollten wir Fleisch essen? 5 Gründe Pro und Kontra”

  1. Dieser Artikel stammt von Felix Olshewskis, einem Menschen, der sich nach einer Art„Steinzeiternährung“ ernährt, folglich nur Lebensmittel isst, die in dieser Zeit verzerrt worden sind. Getreide und verarbeitete Lebensmittel sind nicht erlaubt.

    In diesem Artikel nennt Herr. Olshewskis 5 Gründe Fleisch zu essen, und wiederum wieder 5 Gründe kein Fleisch zu essen. Er nennt sehr wichtige Argumente, wie zum Beispiel das Tierleiden, dass durch den Fleischkonsum entsteht und die Umwelt- Medikamentenbelastung durch die Produktion.
    Doch die Argumente für den Fleischkonsum sind sehr ideologisch und zum Teil sehr utopisch.
    Zuerst nennt er das Proteinargument. Fleisch sei eine einfache Quelle für Proteine, doch vergisst er, dass pflanzliche Lebensmittel alle essentielle Proteine (Aminosäuren) enthalten. Vegetarier nehmen laut Studien sogar mehr Proteine zu sich als überhaupt benötigt wird. Und genau hier wird auch die Marketingstrategie klar, die die Fleischindustrie verbreitet, die gezielt mit der proteinreichen „Produkt“ Fleisch wirbt.
    Außerdem führt er die Weidehaltung auf, als Grund Fleisch zu essen. In der Weidehaltung werden die Tiere auf Weideland gehalten und hätten dort ein artgerechteres Leben. Dadurch wären die Böden fruchtbarer. Doch ist dieses Fleisch sehr teuer und es ist eine Utopie zu glauben, dass diese Haltung Zukunft hat. Auch die Nachfrage nach Fleisch aus Weidehaltung ist sehr gering.
    Auch erschließt sich mir nicht der Sinn seiner Weidelandargumentation?
    Der Titel heißt „Sollten wir Fleisch essen“. Doch 99% des produzierten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Der Autor versucht vergeblich, Tierschutz und Fleischkonsum kompatibel darzustellen, indem er Weidehaltung als eine mögliche Lösung darstellt. Doch wenn für die Massen Fleisch produziert werden muss, gibt es keinen Tierschutz für Tiere, sie leiden und letztendlich stirbt das Lebewesen dafür, auch in der Weidehaltung. Warum sollte eine Weidehaltung, die höchstens 1% der gesamten Fleischproduktion ausmacht ein Grund sein, Fleisch zu essen?
    Auch mögen einige seiner Argumente stimmen. Fleisch hat eine hohe Nährstoffdichte, doch stehen viele seiner Inhaltsstoffe, wie gesättigte Fettsäuren und besonders rotes Fleisch im Verdacht Krankheiten zu fördern.
    Was mir an dem Artikel fehlt ist die Moral und die Ethik,denn diese stehen Außen vor.
    Etwas, was mich sehr an der Intelligenz von Olshewskis zweifeln lässt ist diese Zeile:
    „Hinzu kommt, dass eine Ernährung frei von Tierprodukten das Leid von Tier und Umwelt keineswegs ausschließt.“ Wenn man auf Fleisch und Tierprodukte verzichtet, wird das Tier verschont und eben nicht geschlachtet. Im Laufe eines Lebens verzehrt der durchschnittliche Deutsche laut „Fleischatlas“ durchschnittlich 1097 Tiere, die verschont werden würden, wenn man auf den Vegetarismus umsteigt.

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