Taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums – Der Schrumpf-Terrorist

Bildschirmfoto 2014-03-14 um 12.36.44Welche Alternativen gibt es zum Credo des ewigen Wachstums? Serge Latouche propagiert einen Mix aus Schrumpfung und Regionalisierung.

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2 Kommentare zu “Taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums – Der Schrumpf-Terrorist”

  1. Serge Latouches Vorschlag die Gesellschaft solle schrumpfen und Produktionen regionalisiert werden, sowie alle dementsprechenenden Kosten für zum Beispiel den Transport, die Sicherheit oder auch die Arbeitslosigkeit den verantwortlichen Unternehmen zu überlassen, klingt plausibel. Jedoch denke ich, dass zwar der ökologische Fußabdruck, wie erwähnt, verkleinert, allerdings die Umsetzung der schrumpfenden Gesellschaft problematisch zu betrachten ist. Ich glaube, dass dies schwer umzusetzen ist. Jedoch müssen wir auch in die Zukunft blicken. Je weiter die Gesellschaft wächst, desto unaufhaltbarer wird das Wirtschaftssystem. Die Ausbeutungen würden enorm steigen, ebenfalls drastischer in Bevölkerungsschichten eingreifen. Da die Gesellschaft aber stätig wächst, ist die Zeit gekommen, etwas zu verändern. Ob man direkt an das Schrumpfen denken sollte, oder doch lieber das Denken der Gesellschaft hinterfragen sollte, bleibt fraglich.

    1. Die hier enthaltene Theorie gegen den nahezu außer Kontrolle geratenden Konsum erweist sich meiner Meinung nach als ein sehr sinnvoller Ansatz, dessen Umsetzung jedoch (wie im Text erwähnt) eine Subversion der Gesellschaft bedarf. Wie nun bereits des Öfteren angesprochen wurde, sollten Bürger mehr über Umstände des heutigen Konsums und deren Auswirkungen und Folgen informiert werden. Doch dies wird keine Erfolge erzielen, solange lediglich kritisiert wird und keine alternativen Ideen vermittelt werden. Den Schwerpunkt auf die Ansätze der Konsumgesellschaft aus früheren Zeiten zu legen halte ich für effektiv, denn dort wurde sowie in Deutschland, als auch in anderen Ländern deutlich mehr im Inland produziert und daher weniger importiert bzw. exportiert. Dadurch wurde weniger Chemie angewandt und deutlich umweltschonender produziert. Die Gesellschaft sollte ihre Einstellung gegenüber nachhaltiger hergestellter und dadurch teurerer Produkte ändern, somit werden die Unternehmen sich den Interessen und Forderungen der Konsumgesellschaft anpassen. Ich stimme Serge Latouche bezüglich den in diesem Artikel angesprochenen Aspekten definitiv zu und hoffe, dass diese Ansätze sich noch intensiver verbreiten.

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