Orientierung

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Ohne Fleischerzeugung würde Ackerfläche für Welternährung reichen

Bildschirmfoto 2014-07-23 um 15.26.44 Würde die gesamte heutige Getreideernte zu Nahrungsmitteln verarbeitet und gar nichts mehr zu Futtermitteln für Rinder, Schweine oder Geflügel, dann könnten 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden. Oder würden die Verbraucher statt Rindfleisch nur noch Huhn oder Schwein essen, könnten die heutigen Ackerflächen 357 Mio. Menschen zusätzlich ernähren. Käme gar kein Fleisch mehr auf den Tisch, sondern höchstens noch Milchprodukte und Eier würden 815 Mio. Menschen mehr satt. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Wissenschaftlerteam der University of Minnesota in Saint Paul.

Topagrar.com – Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ohne-Fleischerzeugung-wuerde-Ackerflaeche-fuer-Welternaehrung-reichen-1216742.html

Harald Welzer „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand“

Bildschirmfoto 2014-07-22 um 14.48.58„Wer braucht schon eine Aufforderung, selbst zu denken? Der Mensch kann gar nicht anders, könnte man meinen. Worum es in diesem Buch geht, ist das Denken außerhalb ausgetretener Pfade und jenseits vermeintlicher Sachzwänge. Wie sehr bestimmen uns der Wettbewerb, der Zeitdruck, der Markt, der Status, das Wachstumsparadigma? Nutzen wir Postindustrialisierten in unserer vergleichsweise sorgenarmen Existenz die Handlungsspielräume zur Erhaltung oder Schonung von Ressourcen? Ist es in unserem Sinne, dass Statusorientierung, Geiz und Raffgier an die Stelle von Glück und Freiheit, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit treten? Der Zukunftsforscher und Sozialpsychologe Harald Welzer wünscht sich Widerstand statt Passivität und zeigt, wie dieser aussehen könnte.“

Leseprobe: Harald Welzer – Selbst denken

 

Wo bleibt die gesparte Zeit? Warum wir uns immer mehr beeilen müssen. [WDR]

Quarks „Neue Technik hilft uns, immer mehr Zeit zu sparen. Warum haben so viele Menschen trotzdem ständig „keine Zeit“ und sind dauernd in Eile – wo bleibt also die gesparte Zeit? Wir könnten sie mit Ausruhen und Kaffeetrinken verbringen. Doch der Soziologe Hartmut Rosa meint: Wir nutzen die gewonnene Zeit nicht für Muße – sondern wir nutzen sie, um einfach mehr zu tun: mehr zu erledigen, weiter zu reisen, mehr Aktivitäten in unsere Freizeit zu packen.“

Projektprodukt: Inwiefern ist die Ideologie des Fleischkonsums in unserer heutigen Gesellschaft verfestigt

FleischkonsumWas hat mich dazu gebracht genau dieses Produkt zu erstellen?

Ich selbst bin schon mein Leben lang Vegetarierin und daher hat mein gewähltes Thema einen wichtigen Bezug zu meinem Leben. Ich habe mich schon immer dafür interessiert, warum das Fleischessen in unserer Gesellschaft als etwas Wichtiges angesehen wird.                                          Mein Text beinhaltet eine kurze Einleitung in das Thema, zwei Fragebögen und dessen Umfrageergebnisse, einen schriftlichen Teil über Marketingstrategien der Fleischindustrie, ökonomische und ökologische Folgen des Fleischkonsums, ein hypothetisches Modell zu der Überlegung: „Was wäre wenn sich der Großteil der Menschen sich fleischlos ernähren würde“, persönliche Erfahrungen zum Thema Vegetarismus und ein Fazit mit einem Lösungsansatz.

Wie war meine Arbeitsweise?

Bei meiner Arbeitsweise bin ich so vorgegangen, dass ich zunächst zwei Fragebögen erstellte und eine Umfrage zum Thema „Inwiefern ist die Ideologie des Fleischkonsums in unserer Gesellschaft verfestigt?“ machte. Ich befragte insgesamt 60 Personen aus verschiedenen Altersklassen und an unterschiedlichen Orten. Danach folgte die Auswertung, ich bezog Hintergrundinformationen, sowie persönliche Erfahrungen mit ein. Danach konzentrierte ich mich auf die weitere schriftliche Ausarbeitung meines Textes.

Welchen Bezug das das Produkt zum Thema Postwachstum?

Ich möchte auf die Auswirkungen unseres Fleischkonsums auf unsere Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam machen. Denn die Fleischindustrie strebt einen radikalen Kurs an, nämlich den des unendlichen Wachstums, doch dies ist nachhaltig nicht möglich, in einer Welt mit begrenzten Ressourcen. Daher ist es fraglich, ob man weiterhin in Massen Fleisch produzieren sollte oder besser doch in Maßen, oder gar ganz umdenken muss, um zukünftigen Generationen nicht die Lebensgrundlage zu entziehen. Ich beziehe daher die Stellung weniger ist mehr zum Wachstumsproblem. Ich erhoffe mir bei meinem Produkt, dass die Leser neue Informationen bekommen, die zum Nachdenken anregen.

Pgw Projektarbeit